Wie ein einfacher Zusatztest aus dem vorhandenen Abstrich
zehntausende unnötige Eingriffe vermeiden kann.
GynTect® & ScreenYu Gyn® — CE-IVD-zugelassene Triage-Tests
Präsentation für Entscheider in der gesetzlichen Krankenversicherung
Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge ist das volumenstärkste Screening der gesetzlichen Krankenversicherung — und ein Schwerpunkt in der Frauengesundheit, der hunderttausende Frauen jedes Jahr direkt betrifft.
Quellen: WIdO Früherkennungsmonitor 2025, Tab. 4 & 6 · BMG KJ1 2024
Seit 2020 erhalten Frauen ab 35 zusätzlich zum Pap-Test einen HPV-Test. Das ist ein Fortschritt — denn der HPV-Test ist hochsensitiv. Aber: Er zeigt nur, ob eine Infektion vorliegt. Nicht, ob sie gefährlich ist. Die allermeisten HPV-Infektionen heilen von selbst aus.
Trotz Verdreifachung der Abklärungsuntersuchungen seit Einführung des HPV-Co-Testings 2020 ist die Krebsinzidenz nicht gesunken. Das Screening fängt mehr auf — aber es unterscheidet nicht zwischen harmlosen Infektionen und echtem Krebsrisiko.
Quellen: G-BA Evaluationsbericht 2024 (HPV-Rate 8,56%) · Pöschel & Neis, Pathologie 2026 (CIN3 ×3) · RKI/Krebsregister 2022
Auf dem Weg von der Vorsorge zur Diagnose werden hunderttausende Frauen in aufwendige Abklärung geschickt — obwohl sich bei den meisten kein behandlungsbedürftiger Befund bestätigt.
Zur Einordnung der Fallzahlen: Die hier dargestellten 30.000 Konisationen basieren auf GKV-Routinedaten (WIdO 2025). Eine Sekundärdatenanalyse der Techniker Krankenkasse (Müller 2011) ermittelte dagegen bereits für 2009 rund 72.000 Konisationen bundesweit (175 / 100.000 Frauen). Die Diskrepanz erklärt sich durch ambulante Unterdokumentation, unterschiedliche Operationalisierung der Abrechnungsziffern und die zunehmende Verlagerung in den ambulanten Sektor — 2009 wurden bereits 70 % der Konisationen ambulant durchgeführt. Denecke et al. (2024) beziffern > 56.000/J., realistische Gesamtschätzungen reichen bis 100.000.
Quellen: WIdO 2025, Tab. 4 (14,7 Mio) · G-BA Eval. 2024 (635.000 Abklärungen / 2 J., 282.000 Kolposk. / 2 J., 68 % ohne Befund 35+) · WIdO 2025 Abb. 8 / AOK-Routinedaten (Konisationen, 8,3/10.000/J.) · Müller H: Effekte des Screenings auf Zervix-Karzinom in Deutschland, 10. DKVF 2011 (72.000 Konis./J., 70 % ambulant) · Denecke et al. (BMC Women's Health 2024): > 56.000 Konisationen/J. · Hinweis: Die GKV-Routinedaten bilden nur das organisierte Screening ab — Privatversicherte, ambulante Unterdokumentation und Eingriffe außerhalb des Algorithmus sind nicht erfasst. Diese Berechnung ist bewusst konservativ.
AOK-eigene Längsschnittdaten (2007–2024): Selbst bei HPV-geimpften Frauen liegt die kumulative Konisationsrate bei 100 je 10.000 Versicherte bis zum Alter von 30 Jahren. Bei Ungeimpften sind es 184 je 10.000. Die Impfung reduziert das Risiko — aber die Screening-Problematik bleibt.
Für Krankenversicherungen: Jede vermiedene Konisation spart OP-Kosten (ambulant ~400 €, stationär ~3.500 € inkl. Narkose, Pathologie, Nachsorge; Ø ca. 1.020 € bei 80/20-Mix) sowie Folgekosten durch Hochrisiko-Schwangerschaften, Frühgeburten (~9.700 €/Fall), Arbeitsunfähigkeit und psychologische Betreuung.
Quellen: WIdO 2025, Abb. 8 (AOK-Konisationsdaten) · Jentschke et al., Arch Gynecol Obstet 2020 · Ortoft et al., BJOG 2010 · Jacob et al., Eur J Health Econ 2017
GynTect® und ScreenYu Gyn® weisen DNA-Methylierungen nach — epigenetische Veränderungen, die spezifisch bei Krebsvorstufen und Karzinomen auftreten. Es sind echte Tumormarker, keine indirekten Infektionsmarker wie beim HPV-Test.
Kein zusätzlicher Abstrich nötig. Die Methylierungsanalyse erfolgt aus dem gleichen Flüssigzytologie-Material, das bereits für Pap-Test und HPV-Test entnommen wurde.
CE-IVD-Zulassung GynTect® seit 2015 · ScreenYu Gyn® seit 2022 · NMPA-Zulassung (China) 2022 · ISO 13485 zertifiziert
Je höher die Spezifität bei gesunden Frauen, desto weniger unnötige Kolposkopien — und desto mehr sparen Krankenversicherungen. Alle Tests erkennen 100 % der Karzinome. Der Unterschied liegt darin, wie viele Gesunde fälschlich auffällig getestet werden.
Quellen: Zhang et al., China CDC Weekly 2025 · Schmitz et al., BMC Cancer 2018 · Hansel et al., PLoS ONE 2014 · Hoyer et al., Cancers 2023
Stellen Sie die Parameter auf Ihre Kasse ein. Die Berechnung basiert auf offiziellen Daten des G-BA und des WIdO.
Quellen: Kolposkopie 47–200 € (EBM GOP 01764/01765 + Histologie) · Kolposkopie-Reduktion bis 74,5 % (Vieira-Baptista et al. 2024) · Konisation amb. ca. 400 € / stat. ca. 3.500 € · Frühgeburtsrate nach Konis. ca. 15 %, Ø 9.700 € (Jacob et al. 2017) · Konis.-Rate 8,3/10.000/J. (WIdO 2025) · Psychologische Folgekosten konservativ nicht beziffert (Default 0 €)
GynTect® und ScreenYu Gyn® sind regulatorisch ausgereift und in Laboren verfügbar. Der ideale Weg: ein Selektivvertrag nach § 140a SGB V als Pilotprojekt.
epitype GmbH
Moritzburger Weg 67, 01109 Dresden
Dr. Timm Zörgiebel, Dr. Martina Schmitz, Dr. Alfred Hansel
Geschäftsführer
Dr. Stefan Golfier — Business Development
0162 421 4324
Wir stellen gerne weitere Daten, klinische Studien und eine kassenspezifische Modellrechnung zur Verfügung.